johannesCharlotte
Sonntag, 25. November 2007
Country Club
Erst als ich daheim war, erfuhr ich, dass wir in einen Country Club gehen. Es sollte diesen Abend eine Liveband spielen. Agnes und Christian waren schon öfters dort, doch so viel los wie an diesem Abend war anscheinend noch nie. Drinnen gab es richtige Rednecks zu sehen mit Cowboyhut, -stieflen und Karohemd. Wie man sichs vorstellt. Daneben gab es noch Bullenreiten und etliche Bars und Billiardtische. Ein sehr cooles Ambiente, vor allem dann wenn man es das erste mal zu Gesicht bekommt. Wir hatten diesen Abend sehr viel Spaß

... link (0 Kommentare)   ... comment


College Football in Knoxville
Freitag abend nach der Arbeite hab ich mich zum zweiten mal auf die 4 stündige Fahrt nach Knoxville aufgemacht. Sven, der in Knoxville ein Praktikum macht hat von seinem Arbeitskollegen 4 Freikarten für ein Football Spiel der Tennessee Vols bekommen. Er selbst hat die Vols schon öfter angeschaut. Unter anderem hat er fürs Saisoneröffnungspiel Karten für über 100$ gekauft. Außerdem waren noch 2 seiner Praktikumskollegen am Start. Das Spiel war Samstag um 12:30 doch wir brachen schon frühzeitig los um auch von der Stimmung in der Stadt was mitzubekommen. Die Collegefarbe ist orange und somit waren in der ganzen Stadt „falsche Holländer“ unterwegs. Am Stadion trafen wir dann noch einen Bekannten von Sven, der hier jedes Footballspiel seit etlichen Jahren gesehen hat. Wenn ich mich richtig erinnern kann, meinte er, dass er in 35 Jahren keine 5 Heimspiele verpasst hat. Er fährt aber ungefähr 2,5 Stunden einfach zum Stadion! Und es staut sich natürlcih vor und nach dem Spiel.
Das Stadion selbst schon von außen gar nicht so groß aus, wenn man bedenkt, dass in dem Stadion 106.000!! Mann Paltz haben. Es ist mehr in die Tiefe gebaut als in die Höhe. Aber von innen war es echt der Hammer! Es war fast ausverkauft und alles bis auf 2 Gegnerblöcke in orange. Schon faszinierend, dass hier für ein Uni Football Spiel so viele Menschen zu begeistern sind. Wir waren ca 1 Stunde vorher im Stadion, so dass wir wieder die typischen amerikansichen Rituale vor einem Sportereignis verfolgten. Nationalhymne, Begrüßung des Militärs, nur diesmal waren es 5 Militärhubschrauber die über das Stadion flogen und kein Flugzeug.
Danach ging die große Choreographie einer College marching band los. Es ist eine Art Riesenblaskapelle, die sich auf dem Footballfeld so positioniet, so dass man von oben verschiedene Muster oder Buchstaben erkennen kann. Also es war keine 0815 Choreographie, sondern es war schon alles sehr akkurat. Beeindruckend.
Die Stimmung im Stadion ist nicht unbedingt mit einem Fußballspiel zu vergleichen. Es wir öfter gejubelt, da mehr „Tore bzw. Touchdowns“ erziehlt werden. Bei jedem Touchdown der heimischen Mannschaft werden Raketen in den Himmel geschossen. Die spinnen die Amis...
Gleich nach dem Spiel hab ich mich auf die Heimreise gmeacht um am Abend noch mit Dorit, Agnes und Christian fortzugehen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


5. Woche
Nach dem doch sehr stressigen Wochenende mit dem NBA Besuch am Freitag und dem Dirt Race am Samstag hab ich es sonntags ein wenig ruhiger angehen lassen. Mit zwei anderen Praktikanten aus Deutschland, Matthias und Florian, habe ich das Spitzenspiel im Football (New England gegen Indianapolis) in einer Sportsbar in Uptown angeschaut. Dort habe ich dann endlich mal ein paar Regeln von dem Spiel erfahren, denn zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vor meiner Ankunft hier keine Ahnung von Football hatte.

In der Arbeit gibt es eigentlich nichts Neues zu berichten. Ich rätsle mit Dorit, der anderen Praktikantin in der Firma, oft darüber, warum sie hier Praktikanten anfordern, wenn sie kaum Arbeit für sie haben. Vielleicht für amerikanische Verhältnisse viel, aber mit einer deutschen Arbeitsweise hat man die Aufgaben im Nu erledigt. Naja dann bleibt mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. In dieser Woche hatte ich aber zumindest Dienstag und Mittwoch Glück, da ich dort einen Lehrgang besuchen durfte, der von einem Deutschen auf Englisch gehalten wurde. Es ging über statistische Versuchsauswertung und dabei insbesondere um die Weibullverteilung. Sehr interessant und abwechslungsreich im Vergleich zu den Tätigkeiten im Test Lab selbst

... link (0 Kommentare)   ... comment


Wahnsinn: Dirt Race
Mein bisheriges Highlight hier war der Besuch eines Dirt Race. Da ich in Deutschland schon seit einiger Zeit Stock Car fahre, musste ich mir unbedingt so ein Rennen anschauen. Von dieser Idee nicht abgeneigt waren auch Dorit, Agnes, Christian und Florian und so fuhren wir am Samstag auf den Lowes Motorspeedway. Jeder hatte so seine Bedenken, was man dort erwarten kann. Immerhin hatte das Programm vorgesehen, dass die Rennen von 4.00Uhr bis 22:30Uhr gehen. Wenn Agnes und Christian, unsere fast schon Amerikaner (sind schon über ein Jahr hier) nicht dabei gewesen wären, wäre es nur halb so lustig geworden. Wir staunten nämlich nicht schlecht, als sie vom Auto Klappstühle in den amerikanischen Flaggen und etliches Essen auspackten. Im Amiland ist es üblich, dass vor solchen Events auf dem Parkplatz gegessen, gegrillt und vor allem getrunken wird. So haben wir auf dem Parkplatz uns fast wie richtige Rednecks („amerikanischer Dorftrottel“) aufgeführt.

Währendessen waren schon teilweise Vorrundenrennen, so dass wir von weitem schon erahnen konnten welcher Lautstärkepegel uns erst auf der Tribüne erwarten wird. Drinnen angekommen konnten wir zunächst die für die USA typische Begrüßung der Fahrer und Zuschauer ansehen: Erst liefen Fahnenträger mit den Fahnen der jeweiligen Fahrer ein, danach wurde die amerikanische Nationalhymne auf einer Trompete gespielt und zu guter letzt kam noch ein Grußwort seitens des Militärs. Damit aber nicht genug, sondern sie schickten auch gleich noch ein Militärflugzeug im Tiefflug über das Renngelände. Teilweise sehr beeindruckend, welche Stille auch vor allem während der Nationalhymne herrschte. Auf der anderen Seite kann man sich auch wieder denken: „Die Amis haben einfach einen an der Kl...“

Jedenfalls kann ich für mich sagen, dass es sehr beeindruckend gewesen ist, so was mal live gesehen zu haben.
Nun mal zum eigenem Rennen: Da ich ja selbst Stock Car fahre, hatte ich vor dem Rennen eigentlich die Einstellung: Mal schauen was die Amis so zu Stande bringen auf losem, also nicht geteertem Untergrund. Also ich dachte eher daran, dass sie langsamer unterwegs sein werden als ich es von Deutschland kannte. Ich staunte aber nicht schlecht, als die Jungs in ihren Kisten das erste Mal einen fliegenden Start hinlegten. Diese Geräte gingen ab wie Schmidts Katze...Hammer. Noch beeindruckender war eigentlich die Fahrt in den Steilkurven. Fast ohne zu bremsen sind sie dort im Drift reingebrettert. Sie fuhren auf einem Ovalkurs links herum, so dass das linke vordere Rad meist keinen Bodenkontakt mehr hatte. Ich war echt ziemlich baff. Naja als Motorsportbegeisteter musste ich natürlich so ein Auto auch von der Nähe sehen. Wir saßen zwar ziemlich weit vorne und hatten perfekten Blick auf die Bahn, doch technische Details konnte man dabei auch nicht sehen. Das gute war, dass die Fahrzeuge an der Tribüne vor uns vorbei fuhren, wenn sie in die Rennbahn wollten. Dort konnte ich zwar sehen, welcher Motor verbaut ist, aber das reichte mir noch nicht, so dass ich in einer Pause versuchte ins Fahrerlager zu kommen, um mir die Autos in aller Ruhe anschauen zu können. Nachdem ich einige Leute gefragt habe, hatte ich es tatsächlich geschafft dort hin zu kommen. Dort unterhielt mich dann auch gleich mit einem Besitzer eines solchen Fahrzeugs, der mich dann gleich mal aufklärte was hier so abgeht. Die Fahrzeuge haben mindestens 800hp (fast 1:1 in P.S)!! Da verstand ich auch warum die so abgehen. Er selbst gibt „nur“ 100.000 $ im Jahr aus und arbeitet als Ingenieur in irgendeiner Firma. Das Budget bei manchen Teams liegt aber auch bei 800.000 $. Das Equipment eines solchen Amateurteams war auch sehr umfangsreich. Sie hatten alle einen eigenen Truck mit Werkstatt und Ersatzteilen. Nur als Beispiel die Anzahl einiger verschiedenen Ersatzteile, die sich in einem einzigem Truck befanden: 20 verschiedene Reifen, 20 Stoßdämpfer oder auch etliche Karosserieteile. Für ein Hobby fand ich des schon ziemlich krass.
Die ganze Veranstaltung wurde mit einem 50 Runden Rennen mit ca. 40 Fahrzeugen und einem Feuerwerk beendet.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend.

... link (0 Kommentare)   ... comment


NBA Charlotte Bobcast vs. Milwaukee Bucks
Nachdem ich hier die deutschen Kollegen auf Grund ihres doch fortgeschrittenen Alters (sind alle um die 30) ein wenig angestichelt habe, ob denn an diesem Wochenende nichts mit ihnen los sei und ob sie denn nichts vorhaben, kam von Christian schon prompt der Vorschlag, das Saisoneröffnungsspiel in der Bobcats Arena anzuschauen. Die ganze Ina Truppe war diesmal dabei: Agnes, Dorit, Christian, Norbert und meine Wenigkeit. Um ehrlich zu sein, kannte ich vor dem Spiel keinen einzigen Spieler der Mannschaft, was sich aber schnell änderte.

Das Spiel an sich war auf jeden Fall sehenswert und speziell zum Schluss sehr spannend. In den Pausen sorgten leicht bekleidete Cheerleader für die entsprechende Unterhaltung Die Bobcats gewannen mit 102:99 obwohl sie die Saison zuvor alle Spiele gegen die Bucks verloren hatten. Also schon mal zum Auftakt der Saison ein kleines Erfolgerlebnis.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Halloweenwoche (Scarowinds und Mens Club)
Von der Arbeit gibts nichts neues. Außer dass ich mit einem Ami Mittag essen war.
Er meinte schon den Mittwoch zuvor, ob ich mit ihm Essen gehe wolle. (Do you wanna see some boobs during lunch? ) Ich wollte mich natürlich auch nicht schlagen lassen und sagte für diese Woche Mittwoch zu. Ein anderer Ingenieur begleitete uns noch. Ich habe die ganze Story auch gleich einem anderem Deutschen erzählt(Ich nenne keine Namen! ), welcher meinte ich solle doch unbedingt meine Kamera mitnehmen, und es fotographieren. Somit nahm ich diese auch mit, woraufhin mich der Ami schon fast auslachte, als ich damit aus dem Auto ausstieg. Er meinte ich soll sie besser hier lassen...Ich hatte ja keine Ahnung wo wir hingehen. Als ich über dem Eingangsschild Men´s Club las, war mir aber schon klar was hier abgeht. Am Eingang wartete eine leicht bekleidete Dame und kassierte 10$ (fürs Essen!).
Um es hier noch mal jedem klar zu machen, es war Mittag und wir waren in einem Strip Club. Die 10$ waren wirklich fürs essen. Es gab riesen Buffet mit echt super essen. Es tanzten überall ein paar halbnaggerte Mädels, aber ich konzentrierte mich ausschließlich aufs Buffet.
Der Schuppen war gerammelt voll und es waren nicht nur Männer hier. Als ich den Ami fragte ob des den normal sei, Mittag in so einen Schuppen zu gehen, sagte er nur trocken: „sex is a 24hours business...“
In einem extra abgetrenntem Raum gibt es auch ein Telefon. Das interessante dabei ist, dass man verschieden Hintergrundtöne zuschalten kann. Dreimal dürft ihr raten für was...

Aber zurück zum normalen Dingen des Lebens.Meine Arbeitsstätte grenzt an einen Freizeitpark namens Carowinds. Um Halloween verwandelt sich dieser Park in Scarowinds. Wir, Dorit, Norbert, ich und eine andere Arbeitskollegin, hatten das Glück, dass wie durch die Firma nur die Hälfte des normalen Preises zahlen mussten und somit gingen wir an Halloween in diesen Park.
Der Park öffnete um 19.00 Uhr, da es auch hier um diese Zeit einigermaßen dunkel ist, um die Besucher zu erschrecken. Leider ist der Park nicht komplett geöffnet um diese Jahreszeit. Der Wasserpark und einige andere Attraktionen blieben uns leider verwährt. Jedoch fuhren wir 6 verschiedene Achterbahnen, die kaum unterschiedlicher sein konnten. Beispielsweise gab es eine Holzachterbahn, bei der es nur so schepperte, oder eine Achterbahn in der man im Stand fuhr. Also eigentlich für jeden was dabei, es sei denn. Achterbahnen gefallen ihm nicht. Wegen Halloween gab es auch Hallen mit Labyrinthen, bei denen Menschen als Geister und Monster verkleidet aus der Ecke sprangen und versuchten die Leute zu erschrecken. Sie schafften es zumindest so weit, dass Dorit sich immer am Arm der Amerikanerin festhielt und am Schluss auch nicht mehr in solche Gruselgärten gehen wollte. (Sorry Dorit, aber das musste sein ;) )

... link (0 Kommentare)   ... comment


Abendessen, Kino, Wandern, Blueridge Parkway,Halloween
Unter der Woche ist in der Arbeit nicht viel passiert. Wobei es von Woche zu Woche mehr zu tun gibt, so dass meine letzte Woche hier dann echt stressig werden könnte wenn es so weiter geht...:)

Am Abend geh ich mit dem Norbert häufig ins Fitnessstudio. In dieser Woche bin ich seit langem auch mal wieder in einer Kletterhalle gewesen. Ich war noch nicht oft in Deutschland klettern, aber hier ist anscheinend alles ein bisschen größer.

Am Freitagabend habe ich mit Carsten und Dorit bei einem Abendessen den nächsten Tag geplant. Wir wollten einen State Park besichtigen und dort ein wenig wandern und danach ein paar Meilen auf dem Blueridge Parkway zu fahren, um von dort den Indian Summer zu genießen.

Danach ging ich mit Agnes und Chistian ins Kino um den Film Saw IV anzuschauen. Carsten und Dorit stehen nicht so auf Horrorfilme dieser Art und sind deswegen nicht mitgekommen. In Amerika gibt es keine reservierten Sitzplätze im Kino, sondern man kauft ein Ticket und setzt sich dann irgendwo hin. Der Film war wirklich nichts für das schwache Gemüt und das Publikum wurde ein ums andere Mal geschockt. Mich hat natürlich nichts erschrecken können...:)

Samstag morgens um 7.30 Uhr brach ich dann mit Carsten und Dorit den langen Weg in den State Mountain Park an. Das Wetter sah zunächst nicht sehr viel versprechend aus, denn es war sehr nebelig. Doch kurz vor der Ankunft kamen wir aus dem Nebel heraus und hatten Top Wetter. Im Park selbst haben wir einen Rundgang von ca. 6 Meilen hinter uns gebracht, wobei wir immer wieder anhielten, um zum einen die Bäume in ihrer Farbenvielfalt zu betrachten und zum anderen die Aussicht über das Nebelfeld in den Bergen zu genießen. Einige werden sich bei dem letztem Satz denken, wieso ich denn so eine hochgestochenes Zeug von mir geb, aber es ist mir halt gerade so durch den Kopf gangen. Des nächste mal schreib ich dann schon wieder normal (...man war des ne geile Aussicht...)
Der Park wird als Stone Mountain bezeichnet, da er aus einem riesigen Granitsbrocken besteht, der schon von weitem auffällt.

Auf der Heimfahrt über den Blueridge Mountain konnten waren die Blätter noch bunter, da wir dort ein paar Höhenmeter zugelegt haben und die Blätter sich hier mehr ins rötliche färbten.

An diesem Samstag sollte auf Grund des in der Woche folgenden Halloween auch mächtig was los zu sein auf Charlottes Straßen. So gingen Dorit, Carsten, Norbert und eine amerikanische Arbeitskollegin ins Forum. Eintritt 20$ aber dafür war ein Kostümwettbewerb, bei dem ein Teil des Geldes an die Gewinner ausgeschüttet wurde. Nur dumm, dass wir als blöde Deutsche verkleidet waren und das von der Jury nicht anerkannt wurde...
Sonntag ging ich dann mit Florian, einem anderen Praktikanten aus Charlotte, und Norbert nach einer deutschen Kaffeepause, wieder zum Fussball spielen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Ausflug nach Knoxville und Lynchburg
Sven, ein Freund aus der Uni macht gerade ein Praktikum in Knoxville, Tennessee. Deswegen bin ich Freitagabend kurz nach der Arbeit nach Knoxville aufgebrochen, um das Wochenende dort zu verbringen. Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden (250Meilen) und führt über die Appalachen. Leider war es schon dunkel, als ich in den Bergen angekommen war, so dass ich von dem berühmten Indian Summer nur wenig mitbekommen habe.

Am ersten Abend waren wir dann mit Svens Praktikantenskollegen auf einer Feier, die 2 deutsche Studentinnen in ihrer WG gegeben haben. Dort trafen wir viele andere Deutsche, von denen die meisten auch wegen dem Studium hier waren. Ich hab dort auch schon gemeint, dass ich mir vorkomme wie die Türken in Deutschland, da wir hier so eine Gruppenbildung betreiben. Aber es waren auch viele Amis und andere internationale Studenten da, so dass die Unterhaltungen auch oft Englisch waren. Auf der Feier realisierte ich dann eigentlich zum ersten Mal, welche Möglichkeiten mir durch mein bezahltes Praktikum gegeben werden. Die meisten Studenten dort hatten kein Auto und das in Amerika, wo kaum Busse fahren und wenn sie fahren, dann nur jede Stunde. Die Wohnungsqualität in dem Wohnheim ist bei weitem nicht die, die ich von meiner Wohnung in Charlotte gewohnt bin. Auch die Größe, obwohl sie zu zweit wohnen, fällt bei weitem geringer aus. Also hier nehmen einige Studenten schon einiges auf sich um ein Auslandssemester einzulegen.
Also nicht immer auf die Studenten schimpfen!

Am nächsten Tag sind wir mit eben diesen zwei Studentinnen, so wie noch einem weiteren Deutschen, M. nach Lynchburg gefahren. Dort wird der bekannte Jack Daniels Tennessee Whiskey hergestellt. Es gab dort eine kostenlose Führung, bei der alle Produktionsschritte, sowie auch die Geschichte des Jackies erläutert wurden. Echt stark war dort auch ein kleiner Geruchstest aus einem Behälter, einfach ein wahnsinnig intensiver Geruch. Der Leiter der Führung, sowieso ein Inbild eines Whiskey trinkenden Amerikaners, meinte, dass davon auf jeden Fall jegliche Atemwegserkrankungen geheilt werden würden.
Alles in allem ein sehr interessanter Aufenthalt, der mich auf jeden Fall dazu gebracht hat den Whiskey in Zukunft nicht mehr einfach so runterzuschütten...:)
Abends in Knoxville angekommen, hatte ich noch das Vergnügen das Zimmer von M. in einem Luxuswohnheims mit eigenem Security Dienst zu besichtigen. Sein WG Kollege ein Amerikaner wurde an diesem Tag 20. Es war aber dort keine große Feier, auch deswegen nicht weil er eben erst 20 geworden ist und er erst ab 21 Alkohol offiziell kaufen darf.

Sonntags bin ich zeitig aufgebrochen um noch einen Umweg über den berühmten DeaslsGap zu machen. Es ist eine Strecke, die insbesondere bei Motorradfahrern sehr bekannt und beliebt ist. Die Strecke wir auch Tail of the Dragon genannt und hat 318 Kurven innerhalb ca. 11 Meilen. Echt stark. Ich hatte nur des falsche Auto... Es hat zwar fast 200PS aber hier in Amerika haben sie nur Einheitsreifen, die ständig quietschen...Außerdem ist das Fahrwerk viel zu komfortabel ausgelegt, eben typisch amerikanisch. Für weitere Infos hier mal ein Link:
http://www.tailofthedragon.com/dragon.html
Da ich hier zum ersten Mal die wunderschönen Berge der Great Smoky Mountains gesehen habe, hielt ich auch öfter an um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Die Heimfahrt dauerte so zwar mit einer Stunde Stau knapp 7 Stunden, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Besser aber es könnte mehr sein
In der Arbeit ist immer noch nicht so viel los. Internet ist dabei aber die Rettung um den Tag nicht ganz so langweilig erscheinen zu lassen. Ich frage zwar immer wieder die Ingenieure was ich machen kann, aber anscheinend haben sie nichts Großartiges zu tun. Ab und zu kommt mal jemand und gibt mir was, aber dabei handelt es sich meist um kurze Aufgaben.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Uptown Charlotte und Fußball im Amiland
Das erste Wochenende wollte ich erst mal dazu nutzen ein wenig die nahe Umgebung zu erkunden. Während des Tages ging ich in Shopping Malls und am Freitagabend bin ich mit Christian, Carsten, Norbert und Carstens Arbeitskollegen, ein Brasilianer, in Uptown weg gegangen. Hier in Charlotte sagt man nicht wie in anderen Städten üblich Downtown, sondern die Innenstadt wird als Uptown bezeichnet.
Zum ersten Mal also in einem amerikanischem Club. Es ist schon ein wenig anders als man es von Deutschland kennt. Vor allem wenn man die Schwarzen tanzen sieht, da sie meiner Meinung nach einfach mehr Gefühl haben sich zur Musik zu bewegen.
Das Bier hier kann man zu meiner Überraschung sogar trinken. Es zeigt zwar nicht ganz so viel Wirkung wie es eigentlich sein sollte, aber auch nicht zu unterschätzen.
Wir waren in dem Club ab 10 Uhr ziemlich mit die ersten Gäste, doch der Schuppen füllte sich dann ziemlich zügig. Was vielleicht nicht jeder weiß, ist, dass die Kneipen, Discos und Clubs hier um 2.00 Uhr schließen müssen. Es werden dort Punkt 2.00 Uhr die Lichter angemacht und die Leute rausgeworfen.
Am Samstag bin ich mit Dorit aufs amerikanische Oktoberfest. Ein Gasthaus mit deutschen Gerichten, unweit von meiner Wohnung entfernt, veranstaltet jedes Jahr ein Oktoberfest mit Zelt und allem drum und dran. Spaten Bräu, Bratwürste, Enten und deutsches Liedgut haben die 6000km zur Heimat kurzzeitig vergessen gemacht. Vielleicht auch deswegen, weil an unserer Bierbank noch 10 andere Deutsche saßen, die meist beruflich hier waren. Das einzige was fehlte waren richtige Masskrüge.

Ansonsten habe ich dann am Sonntag den Amis mal gezeigt, wie man Fußball spielt. Norbert hat mich zu seinem sonntäglichen Spiel mitgenommen und die Amis hatten nichts dagegen, dass ich mitspiele. Hier gibt es kaum Vereine, wie man es vom Deutschland kennt, sondern hier spielt man in Organisationen wie der YMCA und muss dafür bezahlen.
Fußball ist hier mittlerweile sehr beliebt. Es gibt auch sehr viele Mädchenmannschaften in Schulen usw. In meiner Gegend habe ich bisher auch mehr Leute Fußball spielen sehen als wie die typisch amerikanischen Sportarten Football, Baseball oder Basketball.

... link (0 Kommentare)   ... comment


1 Arbeitswoche
Nach dem Auspacken meiner Sachen und dem Begutachten meiner Wohnung hab ich nach dem langem Tag, hier sind 6 Stunden Zeitverscheibung, bin ich dann bei Zeiten ins Bett gegangen und STeve holte mich am nächtsten Morgen um 8.00Uhr zur Arbeit ab. Es war nicht so wie ich es von Deutschland her gewphnt bin, dass einem erst mal alles gezeigt wurde, sondern Steve stellte mich kurz seinen Kollegen vor, zeigte mir meinen Paltz und das wars. Er meinte noch so lapidar, dass wir vielleicht noch einen Zugang für das Firmennetzwerk einrichten müssen, so dass ich meinen PC auch benutzen kann. Er selbst musste allerdings an diesem Tag anscheinend eine Präsentation vorbereiten, so dass er sehr wenig Zeit hatte. Mein Chef wurde mir genauso vorgestellt wie jeder andere und da ich nicht wusste wie er aussieht hab ich des erst später realisiert. Doch auch er fand in der ersten Woche kaum Zeit mir was zu zeigen.
Gegen Mittag kam dann schon gleich Norbert H. zu mir am Platz und begrüßte mich. Mit ihm hatte ich schon kurz vor meiner Abreise Email Kontakt aufgenommen, da er in dem gleichen Volleyballverein spielte wie ich. Er schleppte mich dann auch gleich zum Mittagessen, wo er mich anderen deutschen Ina Kollegen, vorstellte. Hier in Amerika wird im Verlgeich zu Deutschland sehr oft essen gegangen. Es ist auch nicht so teuer im Vergleich zu den Supermarktpreisen. Ein durschnitlliches Essen kostet etwa 8$, was bei momentanem Dollarkurs etwa 5,60€ entspricht. Im Supermarkt sind die Preise ähnlich wie in Deutschland.
Ich war echt froh hier gleich ein paar Leute, Christian und Carsten, kennen zu lernen, bei denen man nicht konzentriert zuhören muss, dass man sie in ihrem amerikanischen Slang versteht, sondern einfach mal kurz deutsch reden kann. Insbesondere hier in den Südstaaten, ähnlich wie in Deutschland, wird nicht ganz das gesprochen was man schreibt.
Christian, einer der Vorgestellten, wohnt bei mir gleich über die Straße in dem anderem Gebäude. Er half mir in der ersten Woche sehr viel, damit ich mir zurechtfinde. Er zeigte mir die verschiedenen Einkaufszentren und fuhr mit mir herum um die Gegend auszukundschaften. ER ist schon seit längerm hier und kennt sich deswegen sehr gut hier aus.
Ich wollte mir hier bald möglichst einen Laptop kaufen, um hier nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Es gestaltete cih als schwieriger heraus als ich dachte, denn meine Kreditkarte hatte ein Limit von 500€ und ich hatte hier schon einiges an Lebensmitteln eingekauft, so dass es für einen Laptop nie und nimmer reichen würde. Zum Glück bot mir jedoch Carsten gleich an, dass er mir das Geld vorstrecken würde, was auch nicht selbstverständlich ist, wenn man jemand erst seit 4 Tagen kennt. Somit konnte ich mir dan am 4 Tag gleich einen Laptop zulegen.
Zurück zur Arbeit.
Die ersten Tage verliefen sehr zäh. Nachdem ich auch mal wusste wer hier mein Chef ist, konnte ich wenigstens jemand nerven, der sich um meinen Zugang kümmert. Sie wussten eigentlich schon seit 3 Monaten Bescheid, dass ich kommen werde, aber es wird halt hier erst gemacht wenn der Praktikant wirklich kommt. Dadurch war die erste Woche praktisch ohne irgendeine erwähnenswerte Tätigkeit vergangen. Ich fragte nach was ich machen kann, aber es kam kaum Rückmeldung. Ab und zu durfte ich einen Teststand zerlegen.
An diese Stelle kann ich auch gleich mal berichten was die Abteilungen im Allgemeinen so macht. Prinzipiell werden hier Radiallager und Axiallager getestet. Egal ob Kugel oder Nadel gelagert für alle verschiedenen Lagerarten sind Prüfstände vorhanden. Tests sind immer dann notwendig, wenn das Material aus Kosten- oder Verbesserungsgründen geändert werden soll, oder wenn Toleranzen minimal verändert werden. Dabei werden immer mehrere Lager getestet und die Versuche mit statischtischen Mitteln ausgewertet. Die Versuchsergebnisse werden dann mit theoretischen Erfahrungswerten, die mit Hilfe von bestimmten Formeln berechnet werden können, verglichen. Die Prüfstände haben alle eine automatische Überwachung, so dass sie auch dan laufen können, wenn niemand da ist. So werden mit einem Schwingungssensor die Frequenzen jede 10 Minuten gemessen. Wird ein bestimmter Grenzwert überschritten, dann schaltet die Maschine automatisch ab. Da der ganze Abschnitt eh fast keinen interessiert hör ich etz auch damit auf.
Ach ja fast vergessen.
Ein Auto hab ich an meinem ersten Tag auch noch bekommen. Einen Buick Le Sabre. V6 3,8 Liter. 178 PS. Eigentlich auch nicht zu unterschätzen, aber nach meinem Praktikum bei BMW bin ich einfach versaut...
In der ersten Woche lernte ich dann auch noch eine andere deutsche Praktikantin kennen, die in der Personalabteilung arbeitet.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Leaving Bavaria
Am 7 Oktober war es nun so weit. Das erste mal in meinem Leben verließ ich das wunderschöne Bayern für länger als 10 Tage. In dem nächsten halbem Jahr sollte die USA meine neue Heimat werden. Ich war gespannt, was mich dort erwartet. Noch hatte ich nur von Erzählungen mir ein Bild über Amerika machen können. Ich war also sehr gespannt, was mich dort erwartet.
Trotz der vielen neuen Eindrücke, die mich dort erwarten werden und auf die ich mich sehr freute, fiel es mir auch schwer mich von meiner Freundin Simone für vorraussichtlich 67 Tage zu verabschieden. Dann ist geplant, dass sie mich besuchen kommt.
Mir war auch klar, dass es nicht einfach sein wird sich in einem fremden Land sofort zurechtzufinden und neue Freunde zu suchen.
nun mal kurz zu meiner eigentlichen Tätigkeit hier. Ich werde hier bis einschließlich den 17 Januar ein Praktikum bei der Schaeffler KG in Charlotte, North Carolina absolvieren. Während meines Studiums in Erlangen war ich dort für ein Jahr Werksstudent, wobei mir die Arbeit dort sehr viel Spaß gemacht hat. Daraufhin bewarb ich mich auf eine Praktikumsstelle im englischspachigem Ausland. Nach einigen Gesprächen wurde mir bald mündlich mitgeteilt, dass ich in den USA ein Praktikum absolvieren kann. Die schriftliche Zusage kam leider sehr spät, so dass die Beantragung des Visums nicht nur einen immensem Aufwand an Papierkram darstellte, sondern auch zeitlich sehr kanoo bemessen war. Aber nichts desto trotz hab ich alles rechtzeitig geschafft und bin hier in Charlotte gut angekommen.
Nach meiner Landung im Flugzeug war ich erst mal begeistert von dem Wetter hier. Es war fast wie im Urlaub. Nur dass ich am nächsten Tag in die Arbeit musste.
Am Flughafan angekommen, hoffte ich erstmal, dass mich jemand von der Firma auch abholt, so wie es mir in einer Email versprochen worden war.
Steve E. war dann auch gleich der erste Arbeitskollege den ich getroffen hat. Er hat mich vom Flughafen zunächst in die Wohnung gebracht. Ich staunte dabei nicht schlecht, als ich meine 2 Badezimmer sowie 2 Schalfzimmer mit Küche, Balkon und riesigem Aufenthaltsraum sah. Für einen Praktikanten aller erste Sahne.
Danch gingen wir in einer Sportsbar essen. Es war Sonntag, der Sporttag im Amiland. Es lief neben Football und Baseball auch noch Nascar und das auf ca. 10 verschiedenen Falchbildschirmen und Leinwänden aufgeteilt.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Grunsätzliches
Zunächst muss ich mich bei allen entschuldigen, die mir viele Emails geschrieben haben und die nur recht spärlich von mir beantwortet wurden. Ich bin die ersten W-cohen viel unterwegs gewesen und hatte somit wenig Zeit. Ist zwar immer noch kein Grund aber ich hoffe ihr seid mir nicht böse. An alle die mir keine Emails schreiben, oder mich auch nicht anderweitig kontaktiet haben, fahrt zur Hölle :))
Jedenfalls soll dieser Blog all meinen Freunden dazu dienen sich ein Bild von meinem Aufenthalt hier in Amerika zu machen. Es ist jedem selbst überlassen wie viel er von meinem „Geschwafel“ liest. Da ich hier sehr viel unterwegs bin, finde ich kaum Zeit zu schreiben. Deswegen sind bestimmt Rechtschreibfehler oder andere Makel zu finden. Bei Fragen oder auch einfach mal sowisst ihr ja wie ihr mich kontaktieren könnt.
Macht’s gut und viele Grüße nach Deutschland!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Online seit 6647 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2007.11.25, 07:50
status
Menu
Suche
 
Kalender
November 2007
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
Letzte Aktualisierungen
Country Club
Erst als ich daheim war, erfuhr ich, dass wir in einen...
by jgerner (2007.11.25, 07:50)
College Football in Knoxville
Freitag abend nach der Arbeite hab ich mich zum zweiten...
by jgerner (2007.11.25, 07:49)
5. Woche
Nach dem doch sehr stressigen Wochenende mit dem NBA...
by jgerner (2007.11.25, 07:49)
Wahnsinn: Dirt Race
Mein bisheriges Highlight hier war der Besuch eines...
by jgerner (2007.11.25, 07:48)
NBA Charlotte Bobcast...
Nachdem ich hier die deutschen Kollegen auf Grund ihres...
by jgerner (2007.11.25, 07:48)

xml version of this page

made with antville