johannesCharlotte
Sonntag, 25. November 2007
1 Arbeitswoche
Nach dem Auspacken meiner Sachen und dem Begutachten meiner Wohnung hab ich nach dem langem Tag, hier sind 6 Stunden Zeitverscheibung, bin ich dann bei Zeiten ins Bett gegangen und STeve holte mich am nächtsten Morgen um 8.00Uhr zur Arbeit ab. Es war nicht so wie ich es von Deutschland her gewphnt bin, dass einem erst mal alles gezeigt wurde, sondern Steve stellte mich kurz seinen Kollegen vor, zeigte mir meinen Paltz und das wars. Er meinte noch so lapidar, dass wir vielleicht noch einen Zugang für das Firmennetzwerk einrichten müssen, so dass ich meinen PC auch benutzen kann. Er selbst musste allerdings an diesem Tag anscheinend eine Präsentation vorbereiten, so dass er sehr wenig Zeit hatte. Mein Chef wurde mir genauso vorgestellt wie jeder andere und da ich nicht wusste wie er aussieht hab ich des erst später realisiert. Doch auch er fand in der ersten Woche kaum Zeit mir was zu zeigen.
Gegen Mittag kam dann schon gleich Norbert H. zu mir am Platz und begrüßte mich. Mit ihm hatte ich schon kurz vor meiner Abreise Email Kontakt aufgenommen, da er in dem gleichen Volleyballverein spielte wie ich. Er schleppte mich dann auch gleich zum Mittagessen, wo er mich anderen deutschen Ina Kollegen, vorstellte. Hier in Amerika wird im Verlgeich zu Deutschland sehr oft essen gegangen. Es ist auch nicht so teuer im Vergleich zu den Supermarktpreisen. Ein durschnitlliches Essen kostet etwa 8$, was bei momentanem Dollarkurs etwa 5,60€ entspricht. Im Supermarkt sind die Preise ähnlich wie in Deutschland.
Ich war echt froh hier gleich ein paar Leute, Christian und Carsten, kennen zu lernen, bei denen man nicht konzentriert zuhören muss, dass man sie in ihrem amerikanischen Slang versteht, sondern einfach mal kurz deutsch reden kann. Insbesondere hier in den Südstaaten, ähnlich wie in Deutschland, wird nicht ganz das gesprochen was man schreibt.
Christian, einer der Vorgestellten, wohnt bei mir gleich über die Straße in dem anderem Gebäude. Er half mir in der ersten Woche sehr viel, damit ich mir zurechtfinde. Er zeigte mir die verschiedenen Einkaufszentren und fuhr mit mir herum um die Gegend auszukundschaften. ER ist schon seit längerm hier und kennt sich deswegen sehr gut hier aus.
Ich wollte mir hier bald möglichst einen Laptop kaufen, um hier nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Es gestaltete cih als schwieriger heraus als ich dachte, denn meine Kreditkarte hatte ein Limit von 500€ und ich hatte hier schon einiges an Lebensmitteln eingekauft, so dass es für einen Laptop nie und nimmer reichen würde. Zum Glück bot mir jedoch Carsten gleich an, dass er mir das Geld vorstrecken würde, was auch nicht selbstverständlich ist, wenn man jemand erst seit 4 Tagen kennt. Somit konnte ich mir dan am 4 Tag gleich einen Laptop zulegen.
Zurück zur Arbeit.
Die ersten Tage verliefen sehr zäh. Nachdem ich auch mal wusste wer hier mein Chef ist, konnte ich wenigstens jemand nerven, der sich um meinen Zugang kümmert. Sie wussten eigentlich schon seit 3 Monaten Bescheid, dass ich kommen werde, aber es wird halt hier erst gemacht wenn der Praktikant wirklich kommt. Dadurch war die erste Woche praktisch ohne irgendeine erwähnenswerte Tätigkeit vergangen. Ich fragte nach was ich machen kann, aber es kam kaum Rückmeldung. Ab und zu durfte ich einen Teststand zerlegen.
An diese Stelle kann ich auch gleich mal berichten was die Abteilungen im Allgemeinen so macht. Prinzipiell werden hier Radiallager und Axiallager getestet. Egal ob Kugel oder Nadel gelagert für alle verschiedenen Lagerarten sind Prüfstände vorhanden. Tests sind immer dann notwendig, wenn das Material aus Kosten- oder Verbesserungsgründen geändert werden soll, oder wenn Toleranzen minimal verändert werden. Dabei werden immer mehrere Lager getestet und die Versuche mit statischtischen Mitteln ausgewertet. Die Versuchsergebnisse werden dann mit theoretischen Erfahrungswerten, die mit Hilfe von bestimmten Formeln berechnet werden können, verglichen. Die Prüfstände haben alle eine automatische Überwachung, so dass sie auch dan laufen können, wenn niemand da ist. So werden mit einem Schwingungssensor die Frequenzen jede 10 Minuten gemessen. Wird ein bestimmter Grenzwert überschritten, dann schaltet die Maschine automatisch ab. Da der ganze Abschnitt eh fast keinen interessiert hör ich etz auch damit auf.
Ach ja fast vergessen.
Ein Auto hab ich an meinem ersten Tag auch noch bekommen. Einen Buick Le Sabre. V6 3,8 Liter. 178 PS. Eigentlich auch nicht zu unterschätzen, aber nach meinem Praktikum bei BMW bin ich einfach versaut...
In der ersten Woche lernte ich dann auch noch eine andere deutsche Praktikantin kennen, die in der Personalabteilung arbeitet.

... comment

Online seit 6648 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2007.11.25, 07:50
status
Menu
Suche
 
Kalender
November 2007
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
Letzte Aktualisierungen
Country Club
Erst als ich daheim war, erfuhr ich, dass wir in einen...
by jgerner (2007.11.25, 07:50)
College Football in Knoxville
Freitag abend nach der Arbeite hab ich mich zum zweiten...
by jgerner (2007.11.25, 07:49)
5. Woche
Nach dem doch sehr stressigen Wochenende mit dem NBA...
by jgerner (2007.11.25, 07:49)
Wahnsinn: Dirt Race
Mein bisheriges Highlight hier war der Besuch eines...
by jgerner (2007.11.25, 07:48)
NBA Charlotte Bobcast...
Nachdem ich hier die deutschen Kollegen auf Grund ihres...
by jgerner (2007.11.25, 07:48)

xml version of this page

made with antville